Robert Teske, MdB


Was ist Wohlstand?

Was ist Wohlstand?

Teil 4 – Nein zur Einsamkeit

„Gelingendes Leben ist für die meisten Menschen ein Leben in geglückten Beziehungen.“

Was Hermann Brinkert, INSA-Chef, in seinem Buch „Wie Deutschland tickt“ hier auf den Punkt bringt, meint dies: Nicht einsam zu sein, ist gelingendes Leben. 

Und das ist eine authentische, tiefe Form von Wohlstand, weil echter Wohlstand mehr bedeutet als Geld, Eigentum und Konsumgüter. Echter Wohlstand bedeutet soziale Eingebundenheit, Heimatgefühl und das Vertrauen, dass man kein isoliertes, zufällig irgendwo geborenes Einzelteil ist, sondern ein wertgeschätztes Glied einer Kette.

Doch immer weniger Deutsche verspüren diese Wohlstandsform. Immer mehr Deutsche sind einsam. Brinkerts Institut hat ermittelt, dass mittlerweile 39 Prozent aller Deutschen die Angst vor Einsamkeit innewohnt. 

Das Schlimme: Junge Menschen in Ausbildung erreichen die horrende Zahl von 54 Prozent.

Die Folge: Viele, meist junge Männer, flüchten sich in Online-Welten, Doomscrollen auf TikTok und Instagram, verfallen der Spiel- und Pornosucht. 

Das passt exakt zur „Jeder ist sich selbst der Nächste“-Mentalität der liberalen Epoche. Menschen vereinsamen, weil Gemeinschaft abgewertet wird.

Ein sozialer patriotischer Gedanke hingegen kämpft gegen die Isolation des Einzelnen. Er strebt die Einbettung in ein Netz aus Verantwortung, Tradition und Gemeinschaft an – er stellt die Familie in den Fokus.

Brinkert zeigt: Familie hilft gegen Einsamkeit. Die geringsten Einsamkeitswerte werden tatsächlich bei jenen Menschen erfasst, die Kinder haben (24 Prozent). 

Also: Gründet Familien, schafft euch immateriellen Wohlstand – haltet zusammen.

Der große katholische Priester Adolph Kolping wusste: 

„Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist Familie.“

Familie ist Wohlstand.